AfD erreicht neuen Rekordwert in Insa-Umfrage

Die AfD hat in der aktuellen Insa-Umfrage einen historischen Höchstwert erreicht. Mit 23 Prozent liegt die Partei erstmals so deutlich vor CDU/CSU, die nur noch auf 20 Prozent kommen. Ein Vorsprung von drei Prozentpunkten – so groß war der Abstand noch nie.

Wie stabil ist der AfD-Höhenflug wirklich?

Die Zahlen sind ein Schock für die Union. Noch vor wenigen Monaten galt CDU/CSU als unangefochtene Nummer eins im bürgerlichen Lager. But die politische Stimmung im Land hat sich verschoben – spürbar und schnell. Die SPD kommt laut der Erhebung auf 15 Prozent, die Grünen auf 12, die FDP auf 5 und die Linke auf 4 Prozent. Das BSW, das Bündnis Sahra Wagenknecht, landet bei 7 Prozent.

Ein Sprecher der CDU sagte auf Anfrage lediglich, man nehme Umfragen zur Kenntnis, entscheidend seien aber Wahlergebnisse. Das klingt defensiv – und das ist es wohl auch.

Wahlforscherinnen und Wahlforscher warnen davor, einzelne Umfragen überzubewerten. Yet die Kontinuität dieser Entwicklung ist auffällig. Schon in mehreren Erhebungen hintereinander konnte die AfD zulegen, während die Volksparteien stagnieren oder verlieren. Die Unzufriedenheit mit der Ampel-Koalition scheint direkt in AfD-Stimmen umzumünzen.

So bleibt die entscheidende Frage: Hält dieser Trend bis zur Bundestagswahl an?

Die nächste reguläre Bundestagswahl ist für Herbst 2025 geplant. Bis dahin ist noch viel Zeit – Zeit, in der sich politische Stimmungen erfahrungsgemäß noch deutlich verschieben können. But wenn die anderen Parteien keine überzeugenden Antworten auf die Sorgen der Bevölkerung finden, könnte der AfD-Rekordwert von heute bald schon wieder übertroffen werden.

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