Prokrastination: Wann das Aufschieben sinnvoll ist – und wann nicht
Prokrastination hat einen schlechten Ruf – doch manchmal ist das Aufschieben tatsächlich die klügere Wahl. Wann es hilft und wann es zur Falle wird.
Eurozone, Märkte, Handel und Geldpolitik
Prokrastination hat einen schlechten Ruf – doch manchmal ist das Aufschieben tatsächlich die klügere Wahl. Wann es hilft und wann es zur Falle wird.
Ein geteiltes Video über Enteignung hat Katherina Reiche in einen handfesten Rechtsstreit mit der Linken gebracht. Die Partei fordert per Klage, dass die frühere Politikerin das Video nicht weiter verbreiten darf.
Britische Medien und Politiker blicken mit wachsender Sorge auf Deutschland. Wirtschaftskrise, politischer Rechtsruck und fehlende Antworten – London beobachtet genau, was passiert.
Beschäftigte in der deutschen Autoindustrie erheben schwere Vorwürfe gegen das Management – von verschlafener E-Mobilität bis zu unfairer Lastenverteilung. Die Stimmung in den Werken ist explosiv.
Der Kölner Tatort »Die letzten Menschen von Köln« hat Millionen Zuschauer vor den Bildschirm gelockt – aber nicht alle überzeugt. Das SPIEGEL-Vote zeigt eine gespaltene Nation.
»Zauberhafte Schwestern 2« setzt bewusst auf analoge Filmtricks statt digitale Effekte – und überrascht damit. Warum die Fortsetzung funktioniert, obwohl sie nichts Neues erfindet.
Deutsche Supermärkte und Discounter erweitern ihr Angebot an Eigenmarken deutlich. Laut tagesschau.de reagieren die Handelsketten damit auf das veränderte Kaufverhalten preisbewusster Kunden, die in Zeiten hoher Inflation verstärkt zu günstigeren Alternativen greifen.
Vor dem EZB-Zinsentscheid am 11. Juni 2026 steht die deutsche Wirtschaft unter Druck: schwaches Wachstum, ein energiegetriebener Inflationsanstieg auf 3,0 Prozent im Euroraum und die Aussicht auf einen ersten Zinsschritt nach oben seit Juli 2025.
Die Märkte rechnen damit, dass die Europäische Zentralbank ihren Einlagensatz am 11. Juni 2026 um 25 Basispunkte auf 2,25% anheben wird – der erste Schritt nach fünf aufeinanderfolgenden Pausen seit Juli 2025. Eine Reuters-Umfrage ergab, dass 59 von 70 Ökonomen eine Erhöhung erwarten, getrieben durch einen energiebedingten Anstieg der Inflation im Euroraum auf 3,0%.
Brent-Rohöl ist am Montag, den 1. Juni 2026, um fast 6 % auf rund 97 Dollar pro Barrel gestiegen, nachdem die iranische Agentur Tasnim die Aussetzung der Atomgespräche mit den USA gemeldet hatte. Die Kehrtwende stellt eine geopolitische Risikoprämie wieder her und erschwert die Lagebeurteilung der EZB vor ihrer Sitzung am 11. Juni.