FSB meldet Festnahme nach US-Terrorwarnung in Moskau

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach einer Terrorwarnung der USA einen terrorverdächtigen Minderjährigen festgenommen. Das meldete der FSB einen Tag nach den US-Hinweisen, die am Samstag zu verstärkten Sicherheitsmaßnahmen in Moskau führten. Der FSB dankte der amerikanischen Seite für die bereitgestellte Information.

Der Verdächtige hatte online ein Foto veröffentlicht, das ihn mit Sturmhaube und Kampfkleidung im Zarizyno-Schlosspark am Südrand Moskaus zeigt. Auf dem Bild ist auch ein Gegenstand zu sehen, der einer automatischen Waffe ähnelt. Das Foto war auf Englisch mit „I found a place“ beschriftet. Bei der Festnahme fanden die Ermittler in der Wohnung des Verdächtigen die genutzte Kleidung und Gegenstände aus der Veröffentlichung. Zudem soll er eine bedeutende Zahl von Suchanfragen zu Terrorakten und Massenmorden getätigt haben.

Am Samstag waren alle Massenveranstaltungen im Park abgesagt worden. Auch die deutsche Botschaft in Moskau warnte in einem Rundschreiben vor einem Besuch des Zarizyno-Reservats. Die USA hatten Russland bereits mehrfach vor drohenden Anschlägen gewarnt, unter anderem im März 2024 vor dem Angriff auf eine Konzerthalle bei Moskau mit mehr als 140 Toten.

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